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Diözesane Eröffnungsfeier der Sternsingeraktion 2020

mit über 950 Sternsingern und Sternsingerinnen

Jugendstelle Schwandorf

Segen bringen - Segen sein. So lautet das diesjährige Motto der Sternsingeraktion 2020. In Neunburg vorm Wald fand die diesjährige Eröffnungsfeier der Sternsingeraktion statt. Ursprünglich wurde mit 500 bis 800 Sternsinger*innen gerechnet. Am Ende waren es nach der offiziellen Anmeldung vor Ort 960 Sternsinger*innen.

Während die Pfarreien in der Schwarzachtalhalle ankamen, konnten die Ersten Sternsinger*innen sich ankleiden oder die beiden Bastelstationen der Katholischen Jugendstelle Schwandorf besuchen. Bei der einen Station konnten kleine "Daumen-Sternsinger" gebastelt werden, auf die man sich einen Wunsch für die Welt schreiben konnte. Bei der anderen Station gab es mehrere Möglichkeiten. Zum einen konnte ein Mandala ausgemalt , ein Rätsel zum Thema Frieden gelöst oder aber eine Origami-Friedenstaube gebastelt werden. Zwischendurch lief der Film des Kindermissionswerkes zum Thema Frieden im Libanon.

Nach einer offiziellen Begrüßung machten sich die 960 Sternsinger*innen auf den Weg in die Kirche St. Josef. Hier erwartete sie Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer zusammen mit Domkapitular und Diözesanjugendpfarrer Christian Kalis sowie Domkapitular Thomas Pinzer zu einem gemeinsamen Wortgottesdienst. Jeder Sternsinger und jede Sternsingerin wurde vom Bischof persönlich am Eingang mit einem Händedruck begrüßt.Der Wortgottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Ensemble „Creazione unisono“ unter der Leitung von Jürgen Zach.

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer unterstrich zunächst noch einmal die Bedeutung des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ und nannte die Sternsingeraktion in seiner Predigt als das größte Solidaritätsprojekt der Welt, das von Kindern für Kinder stattfindet. Er bedankt sich auch bei den Sternsinger*innen, dass sie mehrere Tage auf die Straßen gehen, von Haus zu Haus laufen und ihre Freizeit dafür hernehmen. Daraufhin ging er auf das diesjährige Partnerland ein, dem Libanon. Der Bürgerkrieg ist zum Glück schon eine Weile vorbei und derzeit herrscht dort Frieden. Doch dieser Frieden trügt. Noch heute sind die Ausmaße des Krieges zu sehen. Einschusslöcher in den Hauswänden oder zerstörte Häuser. Zudem wird der Friede dadurch erschwert, da viele Menschen aus anderen Krisengebieten, wie etwa aus Syrien, dorthin flüchteten. Bischof Rudolf Voderholzer gab zu bedenken, dass viele Kinder arbeiten gehen müssen, um Geld für die Familie zu beschaffen. Dadurch können sie nicht in die Schule gehen.

Während des Wortgottesdienstes brachte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer auch den Segen in dei Pfarrkirche St. Josef. Er schrieb die Inschrift 20 – C+ M+ B – 20“ an die Kirchentüre. Diese Inschrift steht für „Christus mansionem benedicat“, was übersetzt „Christus segne dieses Haus“ bedeutet. Mit dem bischöflichen Segen endete der Wortgottesdienst und die Sternsinger zogen gemeinsam in die Schwarzachtalhalle zurück. Hier konnten sie sich bei einem warmen Tee und einer Breze aufwärmen und stärken. Bischof Dr. Rudolph Voderholzer nahm sich für die vielen Sternsinger*innen noch genug Zeit, um mit den einzelnen Pfarreien Fotos zu machen und sich mit ihnen zu unterhalten.